TRANSITIONS

Exploring the Boundaries of Concrete Art

Transitions 01
Exploring the Boundaries of Concrete Art

Produzentengalerie Passau
21. März–12. April 2026

Wolfgang Berndt
Simone Hamann
Mary Kim
Siegfried Kreitner
Rob R. Ros
Eröffnung
Freitag, 20. März 2026
18.00 Uhr

Produzentengalerie Passau
Ecke Bräugasse/Jesuitengasse 9
94032 Passau

Öffnungszeiten 
Donnerstag bis Sonntag
15.00–17.00 Uhr
„TRANSITIONS 01 – Exploring the Boundaries of Concrete Art” ist der Auftakt einer Ausstellungsreihe, die sich mit der Wandelbarkeit, Aktualität und Zukunftsperspektive der Konkreten Kunst auseinandersetzt. Diese Kunstrichtung, deren Wurzeln bis in die 1920er Jahre zurückreichen, versteht sich bis heute als visuelle und intellektuell-philosophische Suche nach Erkenntnis.

Die Konkrete Kunst verzichtet bewusst auf narrative Inhalte sowie ikonografisches Vorwissen. Ihre Wirkung entfaltet sich unmittelbar über Wahrnehmung und visuelle Erfahrung. Gerade diese Reduktion macht sie universell verständlich und zeitlos. TRANSITIONS knüpft an dieses Erbe an und stellt die Frage, wohin sich die Konkrete Kunst entwickelt.

Von der Künstlerin Simone Hamann und dem Galeristen Robère Scholz kuratiert, vereint TRANSITIONS unterschiedliche Konzepte zeitgenössischer Positionen innerhalb der Konkreten Kunst. Das Ziel besteht darin, deren Vielschichtigkeit, Offenheit und Relevanz im aktuellen Diskurs sichtbar zu machen.

Als Auftakt einer fortlaufenden Reihe an wechselnden Orten lädt TRANSITIONS dazu ein, den Dialog zwischen Tradition und Zukunft zu vertiefen – und die Konkrete Kunst als aktuelle, lebendige, sich stets neu erfindende Kunstform zu begreifen. 
Wolfgang Berndt
(Abbildung/Foto: Wolfgang Berndt)

Wolfgang Berndt

Kalkulierte Strukturen: Aus dem Spiel mit komplexen, algorithmischen Prozessen entstehen Grafiken als Instanzen ihrer jeweiligen Systeme.
Simone Hamann
(Abbildung/Foto: Harry Zdera)

Simone Hamann

Simone Hamanns Werkreihen wandern durch das Gleichgewicht von Farbe und Form. Wolken verwandeln sich in Bubbles, Strings und Simultaneous, die sich seriell ineinander verlieren, den Bildraum öffnen, in den Raum hinausfließen und im Blick der BetrachterInnen immer wieder in etwas Neues übergehen.
Mary Kim
(Abbildung/Foto: Mary Kim)

Mary Kim

Mary Kim arbeitet an der modularen Konstruktion vielfarbiger, schräger Strukturen aus Holz, Polypropylen, Papier und Vinyl und erforscht, indem sie diese schiefen Einheiten als ihr Werkzeug begreift, deren kompositorische Möglichkeiten als neue Konstruktionsmethode, als Wandobjekte, freistehende Türme oder ortsspezifische Installationen.
Siegried Kreitner
(Abbildung/Foto: Peter Livai)

Siegfried Kreitner

Kreitners Maschinen wirken, als könnten sie der modernen Robotikforschung entstammen.aber sie sind genau das Gegenteil von Robotern, sie dienen nicht und erfüllen keinen Zweck. Kreitners mechanische Organismen sind autark, sie beschränken sich auf ihr Sosein, einzig abhängig vom elektrischen Strom. (Dr. Julia Otto, Ausstellung „Kometen“ 2025, Kunstmuseum Celle)
Rob R. Ros
(Abbildung/Foto: Galerie r8m)

Rob R. Ros

Die Werkreihe „fortuna“ des deutsch-kroatischen Künstlers Rob R. Ros setzt die Ziehungsergebnisse der deutschen Lotterie visuell um, wobei die Kalenderwoche der jeweiligen Ziehung Bestandteil des Werktitels ist. Grafisch und formal streng, beziehen die fortuna-Serien die philosophische Auseinandersetzung mit den Themenfeldern Glück und Schicksal konzeptionell mit ein.