„Liminal“ bezeichnet einen Zustand des Dazwischen-Seins oder des Übergangs, in dem man weder vollständig im Alten noch im Neuen ist. Diese Ausstellung führt die Künstlerinnen Rosa M Hessling und Eva Jeske zusammen, deren Arbeiten die Betrachtenden in einen offenen und wandelbaren Erfahrungsraum führen.
Rosa M Hessling bezeichnet sich selbst als „Gärtnerin des Lichts“. Mit irisierenden Pigmenten schafft sie Werke, deren Farben sich je nach Blickwinkel verändern. Durch Lichtbrechung und Interferenzeffekte entsteht der Eindruck eines aus der Tiefe leuchtenden Bildraums. In einem intensiven Schaffensprozess entwickelt Hessling lichtbildende Objektbilder, die ohne technische Hilfsmittel strahlen und mit dem Betrachter kommunizieren. 1954 in Zell an der Mosel geboren, studierte sie an der Kunstakademie Düsseldorf. Über 30 Jahre lang lebte sie in Köln, bevor es sie zurück an die Mosel zog.
Eva Jeske, 1990 in Freudenberg geboren, schafft minimalistische, abstrakte Werke, die sich mit Wahrnehmung, Material und der Spannung zwischen Kontrolle und Zufall auseinandersetzen. Ihre Zeichnungen und Gemälde auf Papier entstehen meist mit Tusche, Acryl und Bleistift. Intuitiv und experimentell setzt sie sich mit Wissen, Struktur und den Grenzen der Wahrnehmung auseinander. Nach ihrem Philosophiestudium an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, das sie 2015 mit dem Master of Arts abgeschlossen hat, lebt und arbeitet sie als freischaffende Künstlerin in Köln.
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