Im Sommer 2025 wurde ich vom loretta künstler*innen-kollektiv kontaktiert. Zunächst klandestin über digitale Kanäle, dann kam es zu ersten Treffen mit einigen Künstlerinnen und Künstlern des Kollektivs.
Als Galerist stehe ich Kollektiven eher kritisch gegenüber, da ich von der Kreativität, der personenbezogenen Urheberschaft und letztlich auch der Verantwortung des Individuums überzeugt bin. Daher war ich zunächst sehr zurückhaltend.
Doch konfrontiert mit dem ungeheuren Idealismus des Kollektivs und dem Bewusstsein, dass dessen angestrebte Anonymität nach außen nur zu wahren ist, wenn jemand außerhalb des Kollektivs eine Vermittlerrolle übernimmt, habe ich mich auf dieses Projekt eingelassen.
Als Galerist stehe ich Kollektiven eher kritisch gegenüber, da ich von der Kreativität, der personenbezogenen Urheberschaft und letztlich auch der Verantwortung des Individuums überzeugt bin. Daher war ich zunächst sehr zurückhaltend.
Doch konfrontiert mit dem ungeheuren Idealismus des Kollektivs und dem Bewusstsein, dass dessen angestrebte Anonymität nach außen nur zu wahren ist, wenn jemand außerhalb des Kollektivs eine Vermittlerrolle übernimmt, habe ich mich auf dieses Projekt eingelassen.